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Kommunales Kino Oberkirch
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Chronik

27.11.2018

THE PARTY; GB 2017; R: Sally Potter

Sally Potter stürzt in der Satire "The Party" ihre sechs Protagonisten vom Gipfel des Feminismus, bitterböse und hochkomisch. Britisches Kino in Bestform!

In ihrem achten Kinofilm lädt die britische Regisseurin und Drehbuchautorin Sally Potter namhafte Akteure, u.a. eben Bruno Ganz, in der Rolle eines Achtsamkeitsyogi namens Gottfried, den er in einer aus Biohanf genähten Weste zur Perfektion bringt, zur Party.

Was als Komödie mit hintersinnigem Witz und scharfen Dialogen beginnt, kippt in die Tragödie. Wenn dem Leben mit Argumenten nicht mehr beizukommen ist, wird unversehens um den Fortbestand der nur scheinbar gefestigten Existenzen gerungen.

Janet ist gerade zur Ministerin im Schattenkabinett ernannt worden – die Krönung ihrer politischen Laufbahn. Mit ihrem Mann Bill und ein paar engen Freunden soll das gefeiert werden. Die Gäste treffen in ihrem Londoner Haus ein, doch die Party nimmt einen anderen Verlauf als erwartet. Bill platzt mit gleich zwei explosiven Enthüllungen heraus, die nicht nur Janets Existenz in den Grundfesten erschüttern. Liebe, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe stehen zur Disposition. Unter der kultivierten linksliberalen Oberfläche brodelt es, und in der Auseinandersetzung werden schließlich scharfe Geschütze aufgefahren – durchaus im Wortsinn.

25.11.2018

Bruno Ganz Reihe: HEIDI; CH/D 2015; R: A. Gsopner - Sonntagsmatinee

Wir beenden die Bruno-Ganz-Reihe mit einem Kinderfilm-Klassiker für die ganze Familie und Ganz als großartigem Almöhi:

Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Großvater, dem Almöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Hütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geißenpeter genießt die Freiheit in den Bergen in vollen Zügen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Großmutter (Hannelore Hoger) in Heidi die Leidenschaft für Bücher erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Almöhi immer stärker…

Regisseur Alain Gsponer und Drehbuchautorin Petra Volpe haben sich des Themas, trotz seines - durch die vielen Adaptionen entstandenen - heiter-naiven, biederen und altmodischen Beigeschmacks, ernsthaft angenommen. Und es zu dem großen Drama zurückgeführt, das es beinhaltet: Wie kann Heidi, der Freigeist, sich gegen die kleinbürgerliche Enge der Gesellschaft zur Wehr setzen?

Achtung: Wir zeigen Heidi am SONNTAG um 10:30 Uhr!

20.11.2018

Reihe Bruno Ganz: EINER NACH DEM ANDEREN, NOR 2014; R: H.P. Moland

wow, was für ein Film - und Bruno Ganz als Bandenführer: Die Schneeräumung ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit. Nils (Stellan Skarsgård) geht ihr mit so einnehmender Zuverlässigkeit nach, dass er zum Bürger des Jahres gewählt wird. Als sein Sohn zufällig Opfer einer fatalen Verwechslung der Mafia wird, gerät der beste Bürger in einen ausschweifenden Drogenkrieg. Nils will seinen Sohn rächen und macht sich auf zu einer Reise an den Ursprung des Verbrechens. Einen Auftragskiller nach dem nächsten bringt er so akribisch zu Fall wie er einst seine Mitbürger von unerwünschten Schneemassen befreit hatte. Bandenführer Papa (Bruno Ganz), der mit der Drogenmafia auf Kriegsfuß steht, wittert neue Chancen, die ungeliebten Konkurrenten ein für allemal aus dem Weg zu räumen. Es entspinnt sich ein kaum zu entwirrender, aber dafür umso komischerer Drogenkrieg, in dessen Zentrum Nils mit viel Recht und noch mehr Anarchie für so manche Überraschung sorgt.

13.11.2018

Kooperation BUND/PAuLA: THE TRUE COST: US 2015; R: A. Morgan

PAuLA und BUND zeigen zusammen mit dem Kommunalen Kino einen Film über die wahren Kosten unserer viel zu billigen Kleidung und demverschwenderischen Umgang damit:

Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Auf der einen Seite gibt es Modeschauen mit Starmodels und rotem Teppich, auf der anderen Seite wird die Kleidung zumeist unter sklavenähnlichen Bedingungen in sogenannten Dritteweltländern produziert. Die Ausbeutungskette, die hinter jedem einzelnen Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie.

THE TRUE COST – Der Preis der Mode zeigt diese Kette auf: Wo wird die Kleidung hergestellt, welche Arbeitsbedingungen herrschen dort, was passiert in den Ländern, in denen riesige Wassermengen für die Baumwolle benötigt wird, während die Menschen verdursten? Die Ausbeutung von Mensch und Natur, die hinter den Preisen steckt, ist erschreckend. Ebenso erschreckend ist die Verdrängung dieser Tatsache in der westlichen Welt. Wer würde schon eine Hose kaufen, wenn er wüsste, dass dafür ein Kind verdursten musste oder die Näherin der Hose in den Trümmern einer eingestürzten Fabrik gestorben ist? THE TRUE COST – Der Preis der Mode zeigt die erschütternde Wahrheit: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen.

Das Begleitprogramm zum Film wird noch bekannt gegeben (z.B. Kleidertauschparty...)

02.10.2018

LION - der lange Weg zurück; USA/Aus 2016; R: G. Davis

LION ist eine bewegende Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem autobiographischen Bestseller „Mein langer Weg nach Hause“ erzählt der Film die bewegende und wahre Geschichte von Saroo Brierley, der als Kind verloren ging und Jahrzehnte später wie durch ein Wunder seine Familie wiederfand.

18.09.2018

TANNA, Aus 2015; R: Martin Butler

So etwas wie eine Liebesheirat ist auf der Insel Tanna unbekannt. Doch Wawa und Dain sind eine Art Romeo und Julia. Immer wieder stehlen sie sich davon, um sich heimlich im leuchtend grünen Blattwerk des Dschungels zu treffen, während die Frauen am Fluss schon die Hochzeitsvorbereitungen treffen. Die Liebe zwischen der jungen Frau und dem stattlichen Krieger ist so stark, dass sie beschließen, sich den Traditionen zu widersetzen. Dann verschärft sich ihre Lage noch weiter, als Wawa als Instrument des Friedens dem Häuptlingssohn eines verfeindeten Stammes versprochen wird.

14.09.2018

Cinema Paradiso - Open Air Vorstellung auf dem Kirchplatz

Zur Feier des runden Geburtstags wollen die Initiatoren des Kommunalen Kinos ihr Publikum zu einem Open-Air-Fest einladen. In der Hoffnung, dass das trockene Wetter anhält, hat man als Termin Freitag, den 14. September gewählt: es sollte immer noch warm genug sein, aber früher dunkel werden als im Hochsommer. Als Festort hat man sich den östlichen Teil des Kirchplatzes ausgesucht, denn dort finden sich auch wichtige Festpartner: Die Betreiber der Osteria „Lui & Lei“ werden Speisen und Getränke anbieten; auch der Oberkircher Weltladen ist mit im Boot mit fair gehandelten Kinosnacks , Limos und Säften. Für musikalische Unterhaltung ist ab 19.30 Uhr ebenfalls gesorgt.

Nach Einbruch der Dunkelheit beginnt die Vorführung des „Festfilms“ auf die Wand des Kirchturms, der nicht zufällig ausgewählt wurde. Der Film „Cinema paradiso“ erzählt die Geschichte eines Filmvorführers in einem sizilianischen Dorf. Auch dort dient eine Hauswand als Projektionsfläche. Der Rückblick auf das Leben des von Philippe Noiret gespielten Enthusiasten spiegelt zugleich Jahrzehnte der Geschichte des Kinos auf dem Lande, wo besonders in Sizilien der Pfarrer noch das Sagen hatte, wie viele Intimitäten gezeigt werden durften. Der 1988 von Giuseppe Tornatore gedrehte Film erhielt viele Preise und gewann das Festival in Cannes.

Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei. Bei anhaltendem Regen wird der Film (ohne Bewirtung) in der Mediathek vorgeführt.

24.07.2018

HIDDEN FIGURES; US 2016; R: Theodore Melfi

4. und letzter Film unserer Reihe gegen Rassismus: Eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind. Die brillanten Mathematikerinnen sind Teil jenes Teams, das dem ersten US- Astronauten John Glenn die Erdumrundung ermöglicht. Eine atemberaubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu definiert und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen und ist eine Inspiration für kommende Generationen, an ihren großen Träumen festzuhalten.

10.07.2018

DIE ARIER; D 2014; R: Mo Asumang

Noch nie hat sich jemand filmisch konkret an das Thema ARIER gewagt. Und das obwohl unter der vermeintlichen Marke ARIER in Deutschland gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Geschlechtsorientierung gehetzt und gemordet wurde und wird. Auf einer persönlichen Reise versucht die Afrodeutsche Mo Asumang herauszufinden, was hinter der Idee vom "Herrenmenschen" steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan.

26.06.2018

WIR SIND JUNG, WIR SIND STARK, D 2014; R.: B. Qurbani

WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK. zeigt eindringlich wie eine Gesellschaft in einer lauen Sommernacht moralisch gegen die Wand fährt. Mit Feingefühl und Sensibilität folgt Burhan Qurbani dem schmalen Grat zwischen Verlust von Identität und der daraus resultierenden Flucht in eine Ideologie, die vermeintlich eine Perspektive verspricht. Mutig zeichnet der Regisseur das Bild einer verlorenen Generation und das moralische Versagen der Gesellschaft, sich um die Menschen zu kümmern. 

12.06.2018

Erster Film der Reihe Kino gegen Rassismus: JUST THE WIND

In unserem Jahresprogramm war für den 12. Juni der US-Film "Get out" vorgesehen. Wir haben uns nach Vorab-Sichtung entschieden stattdessen den bei der Berlinale mit einem silbernen Bären preisgekrönten ungarisch-deutschen Spielfilm "Just the Wind" zu zeigen.

Ausgehend von einer realen Mordserie der in Ungarn in wenig mehr als einem Jahr acht Menschen zum Opfer fielen, schildert Bence Fliegauf die Pogromstimmung, aus der Gewalt gegen Minderheiten entsteht. Ein hochpolitischer Film, über den die Frankfurter Rundschau urteilt: "Was für ein Film! Just the Wind nimmt einem von der ersten Sequenz an den Atem."

08.05.2018

WESTERN; D/Bul/A2017; R:Valeska Grisebach

Der letzte Film der Reihe "Fremdes Europa", WESTERN von Valeria Griesebach, ist eine Perle. Wie unser Alltag ist das meiste unspektakulär, birgt alles Ansätze zum Näherkommen wie zum Konflikt. Hier lenkt nicht Aktion ab, hier führt die ruhige Inszenierung in eine ungemein dichte Atmosphäre und hin zu Wesentlichem im zwischenmenschlichen Umgang: Wer ist der andere? Wie können wir uns verständigen? Grossartig, wie unaufgeregt die Filmemacherin das Geschehen betrachtet, die Entwicklungen beschreibt, die Fragilität einer jeden Situation, die in die eine Richtung kippen kann oder in die andere. Ein friedlicher Film voller Sprengstoff.

24.04.2018

DIE MAISINSEL; Geo/D/F 2013; R: Giorgi Ovashvili

Der zweite Film der Reihe über das fremde Europa, die Ränder unseres Kontinents: Die Kamera umkreist von Anfang an mit auffälliger Dynamik das Eiland, als folge sie den Strömungen, als beäuge sie misstrauisch das Stück Land, das von ihr selbst geschaffen, von Menschenhand, durch die Zivilisation verändert und nutzbar gemacht und zuletzt wieder eingefordert wird. Die Schlichtheit des Films, seine sorgfältige beredte Bildsprache sagen alles. Das ist mehr als genug. Das ist ein kleines Meisterwerk.

10.04.2018

Reihe Fremdes Europa: VIER LEBEN; I/D/CH 2010; R: Michelangelo Frammartino

VIER LEBEN ist die poetische Sicht auf den sich immer wiederholenden Kreislauf des Lebens und der Natur. Angesiedelt in der unvergleichlichen Landschaft Kalabriens, zeichnet Regisseur Michelangelo Frammartino das Porträt einer archaischen Welt und offenbart dabei Einblicke in einen zeitlosen Ort und seine ungebrochenen Traditionen. Eine bezaubernde Meditation über das Leben am Rande Europas.

 

13.03.2018

Kooperation PAuLA/BUND/KoKi: THULE TUVALU; CH 2014; R: Matthias von Gunten

Wie jedes Jahr kooperiert das Kommunale Kino mit dem BUND Renchtal und PAuLA e.V. und zeigt wichtige Dokumentarfilme zum Thema Umwelt- und Klimaschutz:

Thule liegt im obersten Norden Grönlands, Tuvalu ist ein kleiner Inselstaat im pazifischen Ozean. Trotz riesiger Entfernung und Gegensätzlichkeit, sind die beiden Orte durch ein gemeinsames Schicksal eng miteinander verbunden: Während in Thule das Eis immer mehr zurückgeht und zu Meerwasser wird, steigt in Tuvalu der Meeresspiegel mehr und mehr an. THULETUVALU handelt von den Menschen in Thule und Tuvalu, deren Leben sich für immer verändert.

Achtung: Wir zeigen den Film in der Oberkircher Mediathek

27.02.2018

ICH UND KAMINSKI; D 2016; R: Wolfgang Becker

Wolfgang Beckers neuer Film ICH UND KAMINSKI ist ein komödiantisch-satirischer Einblick in die Kunstwelt. Ein Roadmovie, das durch halb Europa führt, gesäumt von peinlichen Situationen und schmutzigen Tricks. Ein Duell zweier unterschiedlich begabter Hochstapler, deren Geschichten sich ineinander spiegeln. Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann.

06.02.2018

ONLY LOVERS LEFT ALIVE; GB/D 2013; R: Jim Jarmush

Dritter und letzter Film der Jim Jarmush Reihe: In diesem etwas anderen Liebesfilm sind Adam und Eve ein ebenso kluges wie kultiviertes Duo, das die Trivialität der heutigen Zeit verabscheut. Und ihre barbarischen Triebe haben diese coolen Lebenskünstler meistens unter Kontrolle. Mal tieftraurig, mal entspannt lakonisch, dann wieder von absurder Komik und immer wieder überraschend, betört dieser Film mit einem ganz eigenen Kosmos und Bildern, wie sie nur einem Jim Jarmusch gelingen. Großartig Tilda Swinton und Mia Wasikowska.

30.01.2018

Sonderveranstaltung: Illenau - Die Geschichte einer ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt

Mit dem 90-minütigen Film legen die Autoren mehr als ein Stück Ortenauer Geschichte vor.

Von 1842 an revolutionierte die Illenau die Psychiatrie. Kranke werden nicht mehr einfach nur eingesperrt, verwahrt, unter Kontrolle gehalten. Sie werden therapiert, beschäftigt, integriert – als Mitmenschen behandelt. Im Lauf der Jahre wird aus der Anstalt auch ein Wirtschaftsfaktor. Ackerbau, Viehzucht, Wäscherei, Energieerzeugung.

"Die Illenau" wird geradezu sprichwörtlich in der Region – und über die Grenzen Badens und Deutschlands hinaus berühmt. Für finanzkräftige Patienten – etwa aus dem russischen Adel – wird es Mode, sich hier behandeln zu lassen. Prominentester Insasse war für einige Monate der Volksschriftsteller und Bestsellerautor Heinrich Hansjakob. Seine Erinnerungen bilden auch das textliche Fundament des Films.

Umso drastischer mutet das Ende der Heil- und Pflegeanstalt an. In der Nazizeit wird sie vom Schutzraum für die Hilfsbedürftigen zur Todesfalle.

Die Filmemacher Frank König und Emre Özlü stellen Ihren inzwischen preisgekrönten Dokumentarfilm über die Acherner Illenau persönlich im s´Freche Hus vor und freuen sich auf den Austausch mit dem Kinopublikum.

23.01.2018

BROKEN FLOWERS, USA/F 2005; R: Jim Jarmush

Der Tag fängt gar nicht gut an für Don Johnston (Bill Murray). Erst wird er von seiner sehr viel jüngeren Freundin Sherry verlassen, dann flattert auch noch ein rosafarbener Brief ins Haus. Keine Liebesbotschaft, sondern die späte Quittung für eine frühere Liaison des ergrauten Don Juan: Sein inzwischen 19-jähriger Sohn werde ihn aufsuchen, droht die anonyme Schreiberin. Doch wer ist die Mutter? Vier Frauen in vier verschiedenen Städten kommen infrage. Und so startet Don eher widerwillig und mit rosa Blumen bewaffnet eine aberwitzige Reise in seine Vergangenheit.

16.01.2018

Jim Jarmush-Reihe: PATERSON, USA 2016

Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.

09.01.2018

66 Kinos; D 2016; Regie: Phillip Hartmann - der Regisseur ist anwesend!

Dokumentation über die deutsche Kinolandschaft, die Regisseur Philipp Hartmann über zwei Jahre hinweg drehte, während er mit einem anderen Film auf Kinotour war. Hartman erzählt von der Bedeutung des Kinos für die heutige Gesellschaft, zeigt welche individuellen Lösungen die unterschiedlichen Kinobetreiber für ihre mannigfaltigen Probleme finden und kommt schlussendlich zu dem Ergebnis, dass man sich um die Zukunft des Kinos keine Sorgen machen muss.

Hartmann war vor 2 Jahren mit seinem vorherigen und uns in sehr guter Erinnerung behaltenen Film „Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe“ bereits Gast im Kommunalen Kino Oberkirch. Wir freuen uns den Regisseur mit seinem neuen Film, in dem auch das Kommunale Kino Oberkirch  eine kurze Szene hat, wieder dem interessierten Filmpublikum präsentieren zu dürfen.

19.12.2017

Toni Erdmann, D 2016; Regie: Maren Ade

Die Tragikomödie "Toni Erdmann" ist als bester Spielfilm mit dem Europäischen Filmpreis prämiert worden - und holt noch vier weitere Preise. Maren Ade wurde als beste Regisseurin geehrt.

Peter Simonischek ist Toni Erdmann und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines - gespielt von Sandra Hüller - ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma

05.12.2017

Vor der Morgenröte; D 2016; Regie: Maria Schrader

Maria Schraders Drama "Vor der Morgenröte" über die Exilzeit von Stefan Zweig ist ein Historienfilm mit drängenden Fragen an die Gegenwart. Einfach einer der besten Filme des Jahres. (Spiegel)

VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat. Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Exil von Stefan Zweig, die ihn trotz sicherer Zuflucht, gastfreundlicher Aufnahme und überwältigender tropischer Natur keinen Frieden finden lassen und ihm die Heimat nicht ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war.

21.11.2017

Reihe "Deutsche Regisseurinnen": 24 Wochen; D 2016; Regie: Anne Zohra Berrached

2016 kamen viele herrausragende Filme deutscher Regisseurinnen in die Kinos. Drei ausgewählte Produktionen zeigt das Kommunale Kino zum Jahresabschuss:

Die Moral kann hier nicht mithalten: Anne Zohra Berracheds Kino-Drama „24 Wochen“ über eine Spätabtreibung lehrt etwas Seltenes – Demut vor dem Leben, wie es gerade kommt.

Die Bühne, das Scheinwerferlicht - Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin mit Hingabe, während ihr Mann und Manager Markus sie gelassen und gekonnt unterstützt. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr sonst so durchgetaktetes Leben unerwartet aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung wird Trisomie 21 festgestellt. Zunächst wissen beide nicht, wie sie damit umgehen sollen, doch sie entscheiden sich gemeinsam für ein Leben mit Down Syndrom. Mit der gleichen Stärke, mit der sie bisher ihren Alltag in der Öffentlichkeit gemeistert haben, bereiten sich die zukünftigen Eltern auf ein Leben mit einem behinderten Kind vor. Unverdrossen stellen sie sich dem Unverständnis und den hilflosen Reaktionen im Freundes- und Verwandtenkreis. Bald verliert die Diagnose ihren Schrecken und die Vorfreude auf das gemeinsame Kind kehrt zurück.

17.10.2017

Kooperation mit PAuLA und BUND: "Watermark", CAN 2014

Wasser ist Grundlage jeden Lebens und hat seit jeher eine starke Anziehungskraft auf den Menschen. Es ist wichtiger Bestandteil unserer Ernährung, Lebensraum für viele Tiere, dient als Energieerzeuger und ist nicht zuletzt Sehnsuchtsort vieler Menschen. Wasser hat unseren Planeten geschaffen und ihm Form verliehen, doch der Umgang des Menschen mit dem kostbaren Element verändert und prägt das Gesicht unserer Erde. WATERMARK (OT) erzählt in 20 Geschichten, gefilmt in 10 Ländern rund um den Globus, von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser.

Wir zeigen WATERMARK in der Mediathek!

10.10.2017

Grüße aus Fukushima; D 2016; Regie: Doris Dörrie

Die junge Deutsche Marie ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide - jede auf ihre Art - in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Erinnerungen zu befreien.

26.09.2017

Kirschblüten und rote Bohnen JAP 2015; Regie: Naomi Kawase

Es ist eine einfache Geschichte, die Naomi Kawase in ihrem neuen Film erzählt – die dreier Außenseiter, die sich zufällig begegnen. Der Ort der Begegnung ist die kleine Bäckerei, in der Sentaro seine mit süßer roter Bohnenpaste ("An" genannt – so auch der japanische Originaltitel des Films) gefüllten "Dorayakis" anbietet: eine Art dicker Pfannkuchen, der auseinander geschnitten und dann mit der Paste bestrichen wird.

Die Süßigkeit erfreut sich vor allem bei den Schülern aus der Nähe einiger Beliebtheit, obwohl Sentaro eigentlich überhaupt nicht mag, was er da tut. "Ich stehe nicht so auf Süßes", bekennt er mehrmals und es verwundert schon ein wenig, dass er sich ausgerechnet diesen Beruf ausgesucht hat. Dann steht eines Tages – es ist zur Zeit der Kirschblüte – Tokue vor seiner Tür, eine ältere Dame, die sich auf seinen Zettel meldet, dass er eine Aushilfe sucht......

19.09.2017

Reihe Japan: "Unsere kleine Schwester" JAP 2015; Regie: Hirokazu Koreeda

Kino das glücklich macht! Durch einen Tunnel aus rosafarbenen Kirschblüten und die Wunderkerzen bei einer nächtlichen Kimono-Party: Dieser Film bringt Sie nach den Sommerferien gut ins restliche Jahr. Mit dem hinreißend schönen Familienstillleben aus Japan.

Die Schwestern Sachi, Yoshino und Chika leben gemeinsam in einem großen Haus in Kamakura, einer Küstenstadt unweit von Tokio. Zur Beerdigung ihres Vaters, der die Familie vor 15 Jahren verlassen hat, reisen die drei jungen Frauen aufs Land. Dort treffen sie ihre Halbschwester Suzu, die nun auf sich allein gestellt ist. Obwohl sie die schüchterne 13-Jährige kaum kennen, bieten sie ihr kurzerhand an, zu Ihnen nach Kamakura zu ziehen. Suzu nimmt die Einladung an, und so beginnt für die vier Schwestern ein neues Leben, in dem zwar die Vergangenheit ihren Platz hat, aber einzig die Gegenwart zählt.

25.07.2017

Tschik; D 2016; Regie: Fatih Akin

Kann "Tschick" im Kino dem Buch-Bestseller gerecht werden? Regisseur Fatih Akin wagte es mit seiner ersten Literaturverfilmung, heraus kam das perfekte Roadmovie.

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn - und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den alle einmal erleben wollen... Der beste Sommer von allen eben!

 

11.07.2017

Unterwegs mit Jacqueline; F 2016; Regie: Mohamed Hamidi

Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen....

27.06.2017

Reihe Unterwegs: Ich bin dann mal weg; D 2015; Regie: Julia von Heinz

"Ich bin dann mal weg" ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Hape Kerkeling über seinen Pilgerweg von St.-Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens:

Hans-Peter Kerkeling ist 36 Jahre alt, hat soeben einen Hörsturz und die Entfernung der Gallenblase überwunden, als er im Sommer 2001 aufbricht zu seinem 769 Kilometer langen Fußmarsch vom französischen Saint-Jean-Pied-de-Port ins spanische Santiago de Compostela.

Regisseurin Julia von Heinz zeigt zu Beginn ihrer Adaption einen eindrucksvoll aufgedunsenen Devid Striesow samt Doppelkinn und stattlicher Plauze, dem auf der Bühne erst die Herzen zufliegen, dann die Sinne schwinden - und dem ein Arzt nach dem Zusammenbruch wochenlange strikte Ruhe verordnet. Bald schon reicht es Kerkeling nicht mehr, auf dem heimischen Lieblingssofa eine Zigarette nach der anderen zu inhalieren und dabei die Katze zu streicheln. Also auf in die Pyrenäen!

30.05.2017

Das Labyrinth der Wörter; F 2010; Regie: Jean Becker

Seinem Umfeld galt Germain (Gérard Depardieu) seit je her als schlicht. Und das nicht nur, weil der nach rund 50 Jahren auf dieser Welt immernoch nicht richtig Lesen und Schreiben gelernt hat. Eines Tages kommt der gutmütige Riese auf einer Parkbank ins Gespräch mit einer alten Dame. Die beiden mögen vierzig Jahr und hundert Kilo auseinander liegen, dennoch freundet sich Germain blitzgeschwind mit Margueritte (Gisèle Casadesus) an und lauscht bedächtig, wenn sie ihm aus Romanen vorliest und ihn damit in die fremde Welt der Wörter und Zeichen führt. Als sie langsam erblindet, entscheidet Germain sich ihr zuliebe, sein Versäumnis nachzuholen – fleißig übt er, Buchstaben in Sprache zu übersetzen...

16.05.2017

Birnenkuchen mit Lavendel; F 2015; Regie: Eric Besnard

Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kommunale Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse.

02.05.2017

Reihe Frankreich: Verstehen Sie die Beliers? F 2014; Regie: Eric Lartigau

Ein Wochenmarkt irgendwo in der französischen Provinz. Hinter ihrem Käsestand steht, wie jede Woche, die gesamte Familie Bélier. Während die Eltern Rodolphe und Gigi sowie Sohn Quentin zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist Tochter Paula umso gesprächiger. Denn alle in der Familie sind gehörlos - bis auf Paula. Doch die Béliers sind ein munterer, verschworener Haufen und weit davon entfernt die Dinge so zu nehmen wie sind. Insbesondere hat sich Rodolphe in den Kopf gesetzt Bürgermeister zu werden........

Nachschub naht! Erst erwärmte "Ziemlich beste Freunde" unsere Herzen, nun liefert Frankreich mit "Verstehen Sie die Béliers?" einen neuen Feelgood-Film - über eine zauberhafte junge Frau und ihre gehörlose Familie.

28.03.2017

"The Lady in the van" GB 2015; R: Nicholas Hytner

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film von der Freundschaft zwischen der exzentrischen alten Dame Miss Shepherd und Alan Bennett, der ihr freundlicherweise einen Stellplatz für ihren Van zur Verfügung stellt. Eigentlich wollte Miss Shepherd lediglich für drei Wochen in Bennetts Auffahrt parken...........

14.03.2017

Kooperation mit PAuLA und BUND: "Tomorrow" F 2015; R: Melanie Laurent, Cyril Dion

Die Welt ist voller Lösungen!

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift "Nature" eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Wir zeigen TOMORROW in der Mediathek!

14.02.2017

"Winterschlaf" TÜR 2014; R: Nuri Bilge Ceylan

Wenn Schönheit zum Mittel der Erkenntnis wird: Nuri Bilge Ceylans Film „Winterschlaf“ wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Es geht um Aydin, einen alternden Schauspieler, der in der türkischen Provinz an einer Geschichte des Theaters arbeitet und nebenbei für eine Regionalzeitung schreibt. Aydin ist der Nabob der Gegend, er hat ein Hotel in der Nähe der Höhlenstädte Kappadokiens geerbt, das im Sommer brummt. Aber jetzt ist Winter......

31.01.2017

"Folge meiner Stimme" TÜR/F/D 2016; Regie Hüseyin Karabey

Ein bewegendes Drama voller Poesie - Die männlichen Bewohner eines kurdischen Bergdorfs werden vom türkischen Militär verhaftet. Erst wenn die angeblich im Ort versteckten Waffen abgegeben werden, sollen sie wieder freikommen. Die ­alte Berfe braucht nun dringend eine Waffe, um ihren Sohn freizubekommen.

17.01.2017

Reihe Türkei: "Mustang" TÜR/F/D 2015; Regie: Deniz Ergüven

Ein erstaunliches Filmdebüt das zu recht mit Preisen überhäuft wird. Ein trotziger und starker Film und eine echte Entdeckung.

Es ist Sommeranfang, und in einem Dorf im Norden der Türkei kehren Lale und ihre vier Schwestern aus der Schule heim. Unschuldige Spiele mit den Jungs werden als Unsittlichkeit ausgelegt, was einen Skandal mit unvorhergesehenen Konsequenzen auslöst. Das Haus der Familie wird zu einem Gefängnis......

20.12.2016

Wie klaut man eine Million?; USA 1966; R.: William Wyler

Audrey Hepburn und Peter O'Toole  in 60er Jahre Komödie auf Diebestour.

Ein "Werk" des Kunstfälschers Bonnet landet versehentlich in einem Pariser Museum. Seine Tochter Nicole (Hepburn) engagiert den Meisterdieb Simon (O'Toole). Der soll es herausholen, bevor ein Versicherungsexperte ein Auge darauf wirft… Dritte und letzte Zusammenarbeit von Hepburn und Regisseur William Wyler, die 1953 mit der Romanze "Ein Herz und eine Krone" begonnen hatte.


06.12.2016

A most wanted man; GB 2014; R.: Anton Corbijn

Atmosphärisch dichter, intensiver Agententhriller nach einer Vorlage von Bestsellerautor John Le Carré. Letzte Hauptrolle des verstorbenen Philip Seymour Hoffman als deutscher Anti-Terror-Agent.

 

22.11.2016

Jack in Love; USA 2010; R.: Philip Seymour Hoffman

Jack in Love basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück, in dem Philip Seymour Hoffman bereits die Hauptrolle spielte. Die Romanze wurde im Januar 2010 auf dem Sundance Filmfestival uraufgeführt und ist die erste Regiearbeit des Oscar-Gewinners.

15.11.2016

Capote; Can/USA 2005; R.: Bennet Miller

Herausragendes Porträt des legendären Truman Capote, der den Mordfall untersucht, der ihn zum Verfassen von "Kaltblütig", dem ersten True-Crime-Roman der Geschichte, bringt.

 

18.10.2016

Das Salz der Erde; F/BRA 2014; R.: Wim Wenders

DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

16.10.2016

A UNITED KINGDOM; GB 2016; R: Amma Asante

A UNITED KINGDOM basiert auf außergewöhnlichen, wahren Begebenheiten. Im Jahr 1947 verliebte sich Seretse Khama, König von Botswana, in die Londoner Büroangestellte Ruth Williams. Ihre Heirat wurde nicht nur von ihren beiden Familien, sondern auch von den Regierungen Großbritanniens und Südafrikas abgelehnt. Doch Seretse und Ruth trotzten ihren Familien, der Apartheid und dem Britischen Empire – ihre Liebe war stärker als jedes Hindernis, das sich ihnen in den Weg stellte. Sie veränderte die Geschicke einer Nation und inspirierte die ganze Welt.

04.10.2016

Boyhood; USA 2014; R.: Richard Linklater

Freuen Sie sich auf jede einzelne Minute von "Boyhood". Der Film über einen Jungen, der zum Mann heranwächst, fängt das Leben so einfühlsam und wahrhaftig ein, wie es nur sehr selten im Kino zu sehen ist. (Spiegel)

 

20.09.2016

Kooperation mit BUND-Renchtal und PAuLA: Das Geheimnis der Bäume, F 2013; R.: Luc Jacquet

DAS GEHEIMNIS DER BÄUME ist ein faszinierender Dokumentarfilm über das Wunderwerk Baum. Er nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir begleiten den Botaniker Francis Hallé und sehen, wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben.

Auch ganz in der Nähe entsteht gerade ein solcher Urwald. Mitglieder des BUND-Oberkirch und des Freundeskreises Nationalpark Schwarzwald (die auch als Ranger im Nationalpark tätig sind) informieren über das Wachsen des Naturwunders.

 

19.07.2016

Die Queen; GB 2006; Regie: Matthew Warchus

Der Film ist nicht nur eine Perle für anglophile Monarchisten, er bringt auch denen etwas, die an Zeitgeschichte interessiert sind, denn er ist historisch äußerst genau. Genial hat Frears und sein Drehbuchautor just einen Ausschnitt aus der langen Regentschaft von Elisabeth II. herausgegriffen, in dem mit dem Tod von Prinzessin Diana und der Reaktion der Queen daraufhin die Frage nach dem Sinn der Royals in der heutigen Zeit überhaupt diskutiert wird.

05.07.2016

Pride; GB 2014; Regie: Matthew Warchus

Pride beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 und gewann dort den Queer Palm Award.

Pride erzählt eine wahre Geschichte eines Bergarbeiterstreiks in Wales. Eine Handvoll schwuler Londoner Aktivisten beschließt, die Streikenden zu unterstützen, sie sammeln viel Geld und fahren in die ferne Provinz. Was folgt, ist ein Zusammenstoß der Kulturen.

21.06.2016

Mr. Turner - Meister des Lichts; GB 2014; Regie: Mike Leigh

Der Maler William Turner führt um das Jahr 1825 ein bewegtes Leben: Neben seiner Kunst der Landschaftsmalerei widmet er sich Reisen, Bordellbesuchen und Zusammenkünften mit dem Landadel. Der Künstler kostet seine Freiheiten aus, an der Londoner Royal Academy of Arts tritt er sehr großspurig auf. Er ist alles andere als diplomatisch und mit seinem eigenwilligen Verhalten stößt Turner so manches Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft vor den Kopf. Und auch im Privatleben ist der Umgang mit dem kauzigen Maler überaus schwierig. Er teilt die Wohnung mit seinem Vater William und seiner Haushälterin Hannah Danby, deren innige Zuneigung er schamlos ausnutzt. Als der Vater schließlich stirbt, gerät William Jr. in eine tiefe künstlerische und persönliche Krise.

10.05.2016

Die Karte meiner Träume; F/Can 2013; Regie: Jean-Pierre Jeunet

Die Karte meiner Träume: Märchenhaft angehauchtes Abenteuer um ein junges Genie, der alleine in die Großstadt reist, um einen Preis für seine Erfindung entgegenzunehmen.

Der Regisseur Jean-Pierre Jeunets („Die fabelhafte Welt der Amélie“) erzählt in „Die Karte meiner Träume“ erneut eine visuell wunderschöne Geschichte, doch diesmal steht nicht das große Liebesglück in den Mittelpunkt stellt, sondern ein kleines Genie, das sich auf eine lange Reise von Montana nach Washington D.C. begibt.

26.04.2016

Ein Geheimnis; F 2007; Regie: Claude Miller

Ein Film über die weißen Flecken und die Sprünge der Erinnerung: Claude Millers „Ein Geheimnis“ zeichnet den Weg einer jüdischen Familie durch die Zeit der Besatzung nach.

Claude Miller wurde für seine Verfilmung auf dem Montreal World Film Festival 2007 mit dem »Grand Prix des Amériques« ausgezeichnet.

19.04.2016

Honig im Kopf, D 2014, Regie: Til Schweiger mit Dieter Hallervorden

Das Kommunale Kino beteiligt sich auch 2016 an der Veranstaltungsreihe der Arbeitsgemeinschaft Pflege und Betreuung Achern-Renchtal.  Wir zeigen die ebenso temporeiche wie rührende Komödie "Honig im Kopf" um den an Alzheimer erkrankten ehemaligen Tierarzt Amandus  Rosenbach (Dieter Hallervorden). 

12.04.2016

Reihe "Besondere Kinder" - Extrem laut und unglaublich nah; USA 2011; Regie Stephen Daldry

Der zehnjährige Oskar (Thomas Horn) hat seinen Vater (Tom Hanks) bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center vom 11. September verloren. Während sich seine trauernde Mutter (Sandra Bullock) immer mehr verschließt, begibt sich Oskar auf eine katharsische Reise, um zu lernen, mit dem Verlust zu leben. Der Junge weigert sich hartnäckig an das zu glauben, was er nicht mit eigenen Augen sehen kann. Auf der Suche nach Informationen über eine Schlüsselbox, die er im Schrank seines Vaters gefunden hat, landet Oskar schließlich in New York und trifft dabei eine Reihe von Menschen, die alle auf ihre Weise mit ihrem Verlust umgehen müssen.

Extrem laut & unglaublich nah ist ein US-amerikanisches Filmdrama von 2011 unter der Regie von Stephen Daldry. Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Jonathan Safran Foer und wurde 2012 für zwei Oscars nominiert.

22.03.2016

Zeit der Kannibalen ; D 2014 von Johannes Naber

Drei Unternehmensberater, zwei Männer und eine Frau, wechselnde Hotelzimmer. Mehr braucht es nicht als Basis für geschliffene, pointierte, bitterböse Dialoge über Macht, Geld, Sex und Gier, wie man sie im deutschen Kino lange nicht gehört hat. Das brillante Drehbuch von Stefan Weigl macht „Zeit der Kannibalen“ zum Schaustück für drei Schauspieler, die ebenso viel Vergnügen an der Niedertracht zu haben scheinen, wie der Zuschauer im Kino. Ein herausragender Film.

 

18.03.2016

Lauf Junge lauf; D/F/Pol 2013; Gast: Regisseur Pepe Danquart

Lauf Junge lauf: Verfilmung des gleichnamigen Romans von Uri Orlev um den Überlebenskampf eines aus dem Warschauer Ghetto geflüchteten jüdischen Jungen. Der Regisseur  und Oscar-Gewinner Pepe Danquart stellt den Film persönlich im Kommunalen Kino vor.

08.03.2016

Victoria ; D 2015; von Sebastian Schipper

Sebastian Schipper hat seinen Thriller "Victoria" in nur einer Einstellung gedreht. Ein irrsinniges Experiment, ein fantastischer Film. Gigantisch!

Nach einer Clubnacht trifft die Spanierin Victoria in Berlin auf die vier jungen Männer „Sonne“, „Boxer“, „Blinker“ und „Fuß“, die sich ihr als „echte Berliner“ vorstellen. Neu in der Stadt und auf der Suche nach Bekanntschaften, begleitet sie die vier durch die weitere Nacht.

Von der Filmbewertung wurde Victoria mit dem Prädikat besonders wertvoll versehen. In der Begründung heißt es: „Wer ein trauriges Kammerspiel mit vier kaputten Getto-Jugendlichen und einer unerfahrenen Berlinbesucherin erwartet, den wird 'Victoria' positiv überraschen. Nicht nur, weil sich der Film über eine große Fläche von Berlin-Mitte und Kreuzberg erstreckt, sondern weil sich Schipper als ein phänomenaler Dramaturg erweist.“

27.02.2016

New Offenburg - Die letzten Badener der USA; D 2013; zu Gast: Regisseur Johannes Suhm

Der Berliner Regisseur Johannes Suhm ist zu Gast im Kommunalen Kino und stellt  persönlich seinen wunderbar tiefgründigen Film "New Offenburg" vor.

Das Offenburger Tageblatt schrieb: "Was Suhm mit dem Film gelingt ist ein zutiefst menschlicher und weitestgehend unverstellter Blick auf jene Generation von Amerikanern, mit deren Tod auch ein Stückchen lebendiger badischer Geschichte verschwinden wird. Eine berührende Zeitreise!" 

23.02.2016

Reihe "Die jungen Deutschen": Love Steaks D 2014 R: Lakob Lass

Love Steaks ist ein preisgekrönter "Mumblecore"-Film aus Deutschland. Eine wilde Liebesgeschichte, aber auch ein genaues Porträt deutscher Arbeitswelt: "Love Steaks" ist die Art Film, die dem deutschen Kino lange gefehlt hat - eine aufregende Tragikomödie jenseits von platten Komödien und strengem Kunstfilm. Vielversprechendes Spielfilmdebüt, das bekannte Muster verkehrt.

 

18.02.2016

Kooperation mit Stadt Oberkirch und PAuLA: Willkommen auf Deutsch; Regie: Hauke Wendler

Willkommen auf Deutsch: Nachdenklich stimmende Dokumentation über die aktuelle Asylpolitik am Beispiel eines Flüchtlingsheims in einem norddeutschen Dorf.

02.02.2016

Kooperation mit PAuLA, BUND und Weltladen: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt? Regie: Valentin Thurn

Dokumentarfilm vom Regisseur von "Taste the Waste", der die industrielle, globale und die ökologische, regionale, traditionelle Landwirtschaft gegenüberstellt.

Schon im Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden ansteigen – und damit auch die Hungersnot, die derzeit jeden sechsten Erdenbürger betrifft. Zwei völlig gegensätzliche Modelle der Landwirtschaft sollen Lösungen bieten: die industrielle, die die Umwelt jedoch stark belastet, und die biologische, die noch nicht in den immensen Mengen produzieren kann. Beide wollen mit innovativen Ansätzen durchstarten. Der Film stellt die Modelle gegenüber und hinterfragt ihre Vor- und Nachteile.
Die Veranstalter Kommunales Kino, PAuLA, BUND-Renchtal und Weltladen Oberkirch setzen mit dem Film ihre Umweltkooperation in der Mediathek fort. 

19.01.2016

Die Wolken von Sils Maria; F/CH/D 2014; R: O. Assayas

Eine ältere Schauspielerin sieht sich bei der Arbeit an einem Theaterstück mit ihrem jüngeren Selbst konfrontiert. Mit Juliette Binoche und Kristen Stewart.

15.12.2015

„Die geliebten Schwestern“; D 2014; R: Dominik Graf

Ein Sommer in Rudolstadt entfacht das Verlangen: In seinem Kinoepos "Die geliebten Schwestern" spekuliert Dominik Graf über eine leidenschaftliche Ménage-à-trois um den jungen Friedrich Schiller. Einen heißen Sommer lang ringen zwei Schwestern um einen Mann, den beide lieben.

Zum Jahresabschluss zeigt das Kommunale Kino den Höhepunkt des Filmjahres 2014 – „ein Film zum Niederknien und Küssen“ (BZ)

01.12.2015

2. Film der Ballhaus-Reihe: „3096 Tage“, D 2013; Regie: Sherry Hormann

Am Morgen des 2. März 1998 wird die zehnjährige Natascha Kampusch auf ihrem Schulweg in ein Haus in einem Wiener Vorort verschleppt. Hier hat der arbeitslose Fernmeldetechniker Priklopil ein unterirdisches Verlies gebaut, in dem sein Opfer die nächsten 3096 Tage ihres Lebens verbringen wird.

Für Michael Ballhaus, den Ehemann der Regisseurin Sherry Hormann ist „3096 Tage“ das letzte Filmprojekt. . Der Kameramann von Scorsese, Fassbinder und Coppola dreht nicht mehr, weil der Grüne Star ihn erblinden lässt.

17.11.2015

Reihe: Filme des Kameramanns Michael Ballhaus: „Die Ehe der Maria Braun“; D 1979; R: R.W. Faßbinder mit Hanna Schygulla

Der Film ist nicht nur eines der international erfolgreichsten Werke Fassbinders und prägte das Bild des „Neuen Deutschen Films“ im Ausland mit, er ist auch der letzte von 15 Filmen, den Fassbinder mit Michael Ballhaus als Kameramann realisierte. Bis heute gilt die Figur der Maria Braun als Verkörperung des deutschen Wirtschaftswunders, von Wohlstand um den Preis der Verdrängung. Ballhaus fängt ihr Geschichte mit wundervoll-ästhetischen Bildern ein.

20.10.2015

Kooperation mit PAuLA e.V. und BUND-Renchtal „Der Bauer und sein Prinz“; GB 2013; R: Bertram Verhaag

Mit poetischen Bildern werden wir nach Südengland auf die ökologische Farm von Prinz Charles entführt. Bereits seit 30 Jahren setzt der „Öko-Prinz“ zusammen mit seinem engagierten Farm-Manager erfolgreich seine Vision von einer nachhaltigen Landwirtschaft um und schreibt damit schwarze Zahlen. Ihre Farm hat Vorbildcharakter - Bauern aus ganz Britannien holen sich dort den Mut und das Wissen ihre eigene Landwirtschaft umzustellen.

Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren. Die einmalige Zusammenarbeit der Beiden beweist mit poetisch eindrücklichen Bildern, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert und welchen Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch.  

Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen aus Landwirtschaft und Naturschutz statt. 

06.10.2015

„La Paloma – Sehnsucht. Weltweit“; D/F 2008; Regie: Sigrid Faltin

Es ist das meistgespielte Lied der Welt. In Sansibar wird es am Ende einer Hochzeit gespielt, in Rumänien zum Schluss einer Beerdigung. Es ist das Lieblingslied der Deutschen. 2003 wählten die "Bild"-Zeitungsleser "La Paloma" zum Jahrhundert-Hit. Tatsächlich hat es jedoch nichts mit Seemannsromantik zu tun. Der Dokumentarfilm folgt dem Lied auf seiner Reise um die Welt. Was ist das Geheimnis des Liedes? Warum rührt es so viele Menschen zu Tränen?

»Großartig unterhaltsame Kinoreise rund um den Erdball und quer durch 150 Jahre Gegenwartskultur. Ein absolut liebenswerter Film mit dem originellsten Thema des Jahres.« (Kölner Stadt-Anzeiger)

22.09.2015

Zwei außergewöhnliche Filme über Musik: : „Kinshasa Symphony“; D 2011; R.:Claus Wischmann, Martin Baer

Über ein Jahr lang begleiteten die Filmemacher immer wieder die Musiker eines Symphonie-orchesters im Kongo bei der Arbeit in der Hauptstadt Kinshasa.

„Kinshasa Symphony“ handelt davon, wie Menschen inmitten einer der chaotischsten Städte der Welt eines der komplexesten Systeme menschlicher Zusammenarbeit aufbauen: ein Symphonieorchester. Es ist ein Film über den Kongo, über die Menschen von Kinshasa und über Musik, eine wunderbare und bewegende Dokumentation über den irrwitzigen Alltag von sehr ungewöhnlichen Musikern und über die Kraft von Beethovens Neunter.

28.07.2015

4. Film "Bären und Palmen": „The Wind that shakes the Barley“; GB/IRL/D 2006; Regie: Ken Loach

Irland, Anfang der 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts: Englische Truppen regieren mit Grausamkeit, randalieren und unterdrücken die Bevölkerung. Deswegen schließt sich der idealistische Arzt Damien   der IRA an. Ken Loachs Meisterwerk über den irischen Unabhängigkeits-Kampf wurde mit der "Goldenen Palme" von Cannes ausgezeichnet.

Wir zeigen den Film in der synchronisierten Fassung (nicht wie im trailer).

14.07.2015

„Mutter und Sohn“; Rum. 2013; Regie: Calin Peter Netzer

Der mit dem Goldenen Bären der diesjährigen Berlinale ausgezeichnete Spielfilm MUTTER & SOHN ist das sensible Porträt einer alles kontrollieren wollenden Mutter, die nicht loslassen kann. Regisseur Călin Peter Netzer zeichnet mit dem intimen und bisweilen tragikomischen Drama über das ungleiche Verhältnis von Mutter und Sohn zugleich das differenzierte Bild einer zerrissenen Gesellschaft im heutigen Rumänien. Diese zutiefst menschliche Studie ist eine Sternstunde des neuen osteuropäischen Kinos.

30.06.2015

„Beasts of the Southern Wild“; USA 2012; R: Benh Zeitlin

"Beasts of the Southern Wild" ist ein poetisches Meisterwerk vor dem Hintergrund des Hurrikan Katrina. Die sechsjährige Hushpuppykann mit einem Lächeln Fische aus dem Wasser zaubern und wilden Kreaturen Einhalt gebieten. Und sie ist definitiv die mitreißendste Erzählerin seit Forrest Gump. Auf den internationalen Festivals des Jahres wurde der Film gefeiert, unter anderem wurde er 2013 in Cannes mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

16.06.2015

Reihe „Bären und Palmen“ – 4 Meisterwerke der Festivals in Cannes und Berlin:„Aus dem Leben eines Schrottsammlers“; Bos/Slo/F 2013; R: Danis Tanovic

Überlebenskampf und Überlebenswille: Danis Tanovic erzählt in seinem Film vom Alltag einer Roma-Familie. Laiendarsteller verleihen dem Film Authentizität und Dringlichkeit. Auf der Berlinale 2013 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnetes, nach wahren Begebenheiten erzähltes Sozialdrama.

12.05.2015

„Hinter der Tür“; Hun 2012; R.: Istvan Szabó mit Martina Gedeck und Helen Mirren

Ein Duell der Schauspielkunst… Zwei starke, sture, ebenbürtige Frauen: Magda und Emerenc, dieses ungleiche Paar, wird von zwei großen Schauspielerinnen verkörpert: Helen Mirren und Martina Gedeck.

28.04.2015

Vergiss dein Ende; D 2012, Regie: Andreas Kannengießer

Mit «Vergiss dein Ende» hat Andreas Kannengießer ein überzeugendes Werk der leisen Töne geschaffen, das sich dadurch auszeichnet, dass es ein höchst aktuelles Thema sehr subtil und wenig plakativ behandelt.

21.04.2015

„Ich fühl mich Disco“; D 2013; Regie: Axel Ranisch

„Ich fühl mich Disco“ ist ein zärtlicher Film über eine Vater-Sohn-Beziehung und eine Liebeserklärung an die Jugend. (taz)

17.03.2015

Kooperation mit PAuLA e.V. und BUND-Renchtal: „More than Honey“; CH 2012; Regie: Markus Imhoof

Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber: Zwischen Pestiziden, Antibiotika und Monokulturen scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion mit Imkern und mit Naturschützern vom BUND-Renchtal und PAuLA e.V.

03.03.2015

letzter Film der Reihe "Leben und Religion": Frühling, Sommer, Herbst, Winter….und Frühling“; KOR 2003; R.; Kim Ki-Duk

Ein alter Mönch teilt sein zurückgezogenes Leben mit seinem kleinen Schüler, einem naiven, unbedarften Kind. In einem Tempel inmitten eines Sees, umgeben von Bergen und Wäldern, von Stille und Einsamkeit, lehrt der Alte den Kleinen - und kann ihn doch nicht vor den Versuchungen der Welt bewahren.

Nichts Geringeres als der Kreislauf des Lebens, von Koreas Meister-Regisseur Kim Ki-Duk, eingefangen in atemberaubend schönen, archaischen Bildern.

10.02.2015

„Life of Pi : Schiffbruch mit Tiger“; USA 2012; Regie: Ang Lee

Der Regisseur Ang Lee fand märchenhafte Bilder, um die Geschichte von einem Jungen und einem Tiger zu erzählen. Er bedient sich dazu im bildgewaltigen Fundus dreier Weltreligionen: Hinduismus, Christentum und Islam.

27.01.2015

2. Film der Reihe

Von Menschen und Göttern erzählt die wahre Geschichte einiger Zisterzienser-Mönche, die in Algerien Entwicklungsarbeit leisten und friedvoll mit der muslimischen Bevölkerung zusammenleben. Als sich die politische Stimmung im Land aber immer mehr aufheizt und eine fundamentalistische Gruppe von Islamisten alle Ausländer auffordert das Land zu verlassen, laufen die Mönche Gefahr ihr Leben zu verlieren.

 

13.01.2015

Reihe "Leben und Religion"; : “Das Mädchen Wadja“; SAUD/D 2013 ; Regie: Haifaa Al Mansour

Die Regisseurin Haifaa Al Mansour wirft einen Blick hinter die von männlicher Macht geprägten Kulissen des Königreichs, wo sogar im Familienstammbaum Frauen nicht genannt werden. Aus dieser Unsichtbarkeit heraus will die starrköpfige Wajda, die in einer Vorstadt von Riad aufwächst. Sie träumt davon, sich mit dem Nachbarjungen mal ein Wettrennen auf dem eigenen Fahrrad zu liefern.

Der erste Film aus Saudi-Arabien - gedreht von einer Frau - erzählt von einer Elfjährigen, die gegen alle Konventionen ihre Träume verwirklichen will.

09.12.2014

The Bling Ring; USA 2013; Regie: Sofia Coppola

Kleider machen Stars: Sofia Coppolas neuer Film erzählt von einer Teenager-Clique in Hollywood, die in Promi-Villen einbricht. Die Story basiert auf einer wahren Begebenheit. 

25.11.2014

Lost in Translation; USA 2003; Regie: Sofia Coppola

Sofia Coppolas heiter-melancholischer Film "Lost In Translation" zeigt zwei Menschen, die für einen kostbaren Moment aus ihren gewohnten Bahnen ausbrechen - oscarprämierter zweiter Spielfilm von Sofie Coppola.

 

 

 

11.11.2014

1. Film der Sofia-Coppola-Reihe: Virgin Suicides; USA 1999

The Virgin Suicides war Sofia Coppolas erster langer Spielfilm. Der mehrfach prämierte Debutfilm beruht auf einem ebenso erfolgreichen Roman von Jeffrey Eugenides.

14.10.2014

Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe; D 2013; Der Regisseur Philipp Hartmann stellt seinen neuen Film persönlich in Oberkirch vor.

Konfrontiert mit der Diagnose „Chronophobie“ beginnt Regisseur Philipp Hartmann eine Reise durch Zeitvorstellungen und Zeitbegriffe. Sanduhr und Atomuhr, Kalender, Landschaften, Fotografien, Souvenirs, Erinnerungen, Lebensspanne und Tod – alles kündet vom Vergehen der Zeit. 76,5 Jahre ist die statistische Lebenserwartung für Hartmann, 76,5 Minuten die reine Filmzeit, eine Minute pro Lebensjahr.

Philipp Hartmann ist ein Freund von Rainer Braxmaier und wird eigens nach Oberkirch in Kommunale Kino kommen um seinen Dokumentarfilm persönlich den Kinobesuchern vorzustellen. Man darf gespannt sein!

30.09.2014

Parada; Serb/Kroa/Slow 2011; Regie: Srdan Dragojevic

In Serbien ist es nicht weit her mit der Toleranz gegenüber Homosexuellen. In Belgrad soll eine neue "Gay Pride Parade" stattfinden, nachdem die vorherigen Versuche blutig scheiterten. Schwulen-Aktivist Mirko (Goran Jevtic) weiß um die Schwierigkeit des Unterfangens, denn Nationalisten wie Neo-Nazis wetzen bereits die Messer. Doch dann kommt es zu einer ungewöhnlichen Kooperation ......

Die serbische Schwulenkomödie "Parada" gewann den Publikumspreis der Berlinale, auf dem Balkan war der Film ein riesiger Überraschungserfolg.

16.09.2014

Oh Boy; D 2012; Regie: Jan-Ole Gerster

Niko ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens.

Der Regie-Debütant Jan Ole Gerster setzt diesen moderen Driftern ein wunderbares, zutiefst melancholisches Denkmal. Und inszeniert mit seinen poetischen schwarzweiß-Bildern gleichzeitig einen der schönsten Berlin-Filme der letzten Jahre.

 

29.07.2014

Rainer Braxmaier präsentiert seinen Lieblingsfilm: Blow up; GB 1966; Regie: Michelangelo Antonioni

Wirklichkeit, oder Einbildung? Eine Leiche, oder einfach nur irritierend vergrößerte Bildpunkte in einer ungünstigen Aneinanderreihung? Mord, oder groteske Zufälligkeit? All das findet sich in Michelangelo Antonionis Meisterwerk von 1966 - und auch nicht... Vorgestellt wird der Film von Rainer Braxmaier.

15.07.2014

Barbara; D 2012; Regie: Christian Petzold

Die Ärztin Barbara (Nina Hoss) will die DDR unbedingt verlassen. 1980 entschließt sie sich einen Ausreiseantrag zu stellen, doch der Staat reagiert auf seine Weise: er versetzt sie von der Hauptstadt Berlin erst einmal in ein winziges Provinz-Krankenhaus.

01.07.2014

Die Wand; Ö/D 2012; Regie:Julian Pölsler nach einem Roman von Marlen Haushofer

Julian Pösler hat den als unverfilmbar geltenden Roman "Die Wand" erfolgreich auf die Leinwand gebracht. Der Film ist offizeller Kandidat für die Oscar Verleihung 2014.

03.06.2014

Paulette; F 2012; Regie: Jerome Enrico

Der Millionenhit aus Frankreich überzeugt nicht nur mit seiner grandiosen Hauptdarstellerin, der Nouvelle Vague-Ikone und César-Preisträgerin Bernadette Lafont, sondern auch mit viel Witz, Esprit und meisterhaft geschliffenen Dialogen.

21.05.2014

Nosferatu - Sinfonie des Grauens

Ein Orchester aus Musikschülern und -lehrern der Kunst- und Musikschule Lingolsheim/Frankreich begleitet musikalisch den expressionistischen Stummfilm "Nosferatu - Eine Sinfonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Murnau.

20.05.2014

Die Eleganz der Madame Michel; F 2009; Regie: Mona Achache

Mona Achache gelingt ein sehenswerter Blick hinter die Fassade eines Pariser Mietshauses, in dem man auf der Toilette Mozart hört und Goldfische seltsame Wege durch die Kanalisation finden.

06.05.2014

Jules und Jim; F 1962; Regie: Francois Truffaut

François Truffaut erzählt die wohl impulsivste Liebesgeschichte der Filmgeschichte. Eine leidenschaftliche und verspielte ménage à trois, in der zwei Männer einer Frau verfallen – und das bis in den Tod. Jeanne Moreau brilliert als Objekt der männlichen Begierde.

08.04.2014

Das letzte Wort; D 2012; Der Regisseur Didi Danquart stellt dem Kino Publikum seinen neuen Film persönlich vor.

"Das letzte Wort" ist ein dichtes, intensives Kammerspiel zwischen zwei Männern, das den Zuschauer in seinen Bann zieht.

25.03.2014

I´m not there; USA 2007; Regie: Todd Haynes - Michael Nock umrahmt den Film-Abend musikalisch!

Der Renchener Musiker Michael Nock ist ein ausgewiesener Dylan-Kenner. Er freut sich darauf, das Kinopublikum in den Film und das nicht leicht einzuordnende Schaffen des Künstlers einzuführen und wird den Abend auch musikalisch mit Songs von Bob Dylan umrahmen.

11.03.2014

Pina; D/F/GB 2011; Regie: Wim Wenders - vorgestellt von Enrico Tedde

„PINA“ ist ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders und von den Tänzern des Tanztheaters Wuppertal. Er lädt die Zuschauer ein auf eine sinnliche Entdeckungsreise in eine neue Dimension.

Der in Strasbourg lebende Tänzer und Choreograph Enrico Tedde  wird  in den bildgewaltigen Film einführen und über Pina Bauschs grandioses Wirken erzählen.

25.02.2014

Voices of Transition; F/D 2012; Regie: Nils Aguilar

"Voices of Transition" ist ein außergewöhnliches Filmprojekt über innovative Wege aus der sich heute zuspitzenden Ernährungskrise. Er soll der weltweiten Energiewende-Bewegung als Inspirationsquelle dienen und möglichst viele Menschen zum Handeln animieren...

Das Kommunale Kino zeigt den Dokumentarfilm gemeinsam mit der BUND Ortsgruppe Renchtal (mit der zusammen bereits 2013 eine wirkungsvolle Umweltfilmreihe stattfand) und der neu gegründeten Oberkircher Nachhaltigkeitsinitiative "PAuLA" e.V., die ihr Anliegen im Rahmen der Veranstaltung vorstellen wird.

11.02.2014

Lachsfischen im Jemen; GB 2011; Regie: Lasse Hallström

KoKi-Mitglied Hajo Müller stellt einen seiner Lieblingsfilme vor: Lachsfischen im Jemen ist eine skurrile, satirisch angehauchte Tragikomödie mit Ewan McGregor als passioniertem Angler, der im Jemen die Möglichkeit des Lachsfischens erkunden soll.

28.01.2014

Der Verdingbub; CH 2011; Regie: Markus Imboden

Regisseur Markus Imboden lässt seinen düster-realistischen Schweizer Heimatfilm zu Anfang der 1950er Jahre spielen. Er behandelt das lange verdrängte Schicksal der sogenannten "Verdingkinder". Zwischen 1800 und 1960 wurden in der Schweiz viele Waisen, Halbwaisen oder von den Behörden ihren Familien entrissene Kinder als Arbeitskräfte zu Pflegeeltern gebracht. Dort sollten sie offiziell ein neues Zuhause bekommen und zur Schule gehen.

14.01.2014

Winterdieb; CH/F 2012; Regie: Ursula Meier

Die französisch-schweizerische Regisseurin Ursula Meier erzählt in Winterdieb erneut die Geschichte einer bizarren Familie. Doch während ihr Erstling Home -2012 im KoKi Oberkirch - in der Horizontalen spielte, nämlich an einer Autobahn, verlegte sie ihr neues Drama in die Vertikale der Schweizer Berge: Der zwölfjährige Simon fährt im Winter mit einer kleinen Seilbahn vom Industriegebiet im Tal, wo er allein mit seiner Schwester Louise lebt, in das prächtige, höher gelegene Skigebiet. Dort stiehlt er reichen Touristen Skier und Ausrüstung, um sie an die Kinder seines Wohnblocks zu verkaufen.

10.12.2013

Happy-Go-Lucky; GB 2008; Regie: Mike Leigh

Die Grundschullehrerin Pauline, genannt Poppy ist immer gut gelaunt und freundlich zu allen Mitmenschen.  Sie lebt mit ihrer Mitbewohnerin Zoe in London. Selbst als man ihr Fahrrad klaut, nimmt sie dies unbekümmert zum Anlass, endlich den Führerschein zu machen. Der griesgrämige Fahrlehrer Scott ist allerdings das genaue Gegenteil ihres Charakters.......

03.12.2013

"Shorts" - preisgekrönte Filme vom Kurzfilmfestival der Hochschule Offenburg

Hai Wissmann, Assistent der Fakultät Medien und Informationswesen, hat für uns ein spezielles Programm zusammengestellt,das alle Facetten der studentischen Filmproduktion in Offenburg abdeckt. Das gibt 101 spannende und unterhaltsame Filmminuten mit Kurzfilmen (Shorts), die zwischen vier und 30 Minuten  dauern. Eine kurze Zeit, um schicksalshafte Wendungen darzustellen...
 
Nach dem Programm stellen sich einige der Autoren auch zum Publikumsgespräch zur Verfügung.
Aus diesem Grund haben wir den Beginn der Veranstaltung schon auf 19.30 Uhr festgelegt.

26.11.2013

Vera Drake;: GB 2004; Regie: Mike Leigh

Der Film schildert mit einer ausgesprochenen Liebe zum Detail das Leben im England der 50er-Jahre. Regisseur Leigh schuf mit diesem Film eine eindrucksvolle Milieustudie, und Imelda Stauntons Darstellung der Vera Drake tut ein Übriges. "Ein unheimlich bewegender Film, der unvergesslich bleibt."

12.11.2013

Another year; GB 2012; Regie: Mike Leigh

Unterteilt in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter schildert Mike Leigh in seinem zu Herzen gehenden Film Another Year mittels seiner allesamt herausragenden Darstellern und einer fein ausgewogenen Balance aus Tragik und Komik, lakonischem Zynismus und großer Empathie für seine Figuren die Brüchigkeit des Glücks, das beinahe ungerecht erscheinende Nebeneinander von Zufriedenheit und Verzweiflung, die drohende Einsamkeit und die Flucht in den Alkohol, die Unaufhaltsamkeit des Alterns und den nahenden Tod.

15.10.2013

Amour - Liebe; D/F/Aus 2012; Regie: Michael Haneke

Bis dass der Tod sie scheidet: Mit Michael Hanekes ungewöhnlich liebevollem Sterbedrama "Amour" hat das Filmfestival in Cannes einen klaren Sieger für die Goldene Palme. Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva begeistern als altes, einander verschworenes Ehepaar.

01.10.2013

Und Und wenn wir alle zusammen ziehen?; F/D 2011 R: S. Robelin

Heiter-melancholische Tragikomödie über fünf Oldies, die in einer Wohngemeinschaft den Widrigkeiten des Alters trotzen.

17.09.2013

O´Horten, NOR 2007, Regie: Bent Hammmer

Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der Führerkabine sitzt der 67jährige Odd Horten auf seiner letzten Fahrt von Oslo nach Bergen.Bent Hammer verzaubert die Zuschauer/innen mit einer wunderbar lakonischen Erzählung über die Wege die das Schicksal nimmt, wenn der Fahrplan plötzlich nicht mehr stimmt......

23.07.2013

The Artist; F 2011; Regie: Michel Hazanavicius

Billiant Hommage an das alte Hollywood - schwarz-weiß und ohne Ton.

09.07.2013

Der Albaner; D/Alb 2012; Regie: Johannes Naber

Realistisches Drama um einen jungen Albaner, der in Deutschland kriminell wird, um seine große Liebe heiraten zu können.

25.06.2013

Ein Augenblick Freiheit; Ö/F/Tür 2008; Regie: A. Riahi

Vielfach ausgezeichneter Film über Flüchtlinge aus dem Iran. 2. Film der Reihe Migration.

11.06.2013

Reihe Migration: Almanya; D 2011; Regie: Yasemin Semderli

Erster Film der Reihe Migration: Integrationskomödie über "Gastarbeiter" aus der Türkei. Zu Gast Vertreter des türk. Kulturvereins.

14.05.2013

Taste the Waste; Ö 2011; Regie:

Dritter Teil der Kooperation mit dem BUND: Umweltpreis für den "Abfallthriller" über Verschwendung und Essen auf dem Müll. (siehe Presseartikel)

30.04.2013

Plastic Planet; Ö 2009; Regie: Werner Boote

Gemeinsam mit dem BUND gegen die Verseuchung der Umwelt mit Plastikmüll.

16.04.2013

Umweltreihe: Federicos Kirschen; Spa 2008; Regie: Antonio Quiros

Start der Umwelt-Film Reihe in Kooperation mit dem BUND Oberkirch-Renchtal: Federicos Kampf gegen die Verschmutzung durch ein Kohlekraftwerk.

19.03.2013

Ghost Dog – Der Weg des Samurai; USA 1999; R: Jim Jarmush

Der 2. Film aus der Reihe "Lieblingsfilme der Kinocrew": Ghost Dog ist ein lakonischer „Zeitlupenthriller“, bei dem der Weg das Ziel ist.

05.03.2013

Reihe Lieblingsfilm: Der letzte schöne Herbsttag; D 2010; R: Ralf Westhoff

„Es kann so schlecht nicht stehen um die Liebe in Deutschland, wenn sie Beziehungskomödien hervorbringt wie den Film von Ralf Westhoff“

19.02.2013

Nader und Simin – Eine Trennung; Iran 2011; R: Asghar Farhadi

 „Nader und Simin“ gewann 2011 den Goldenen Bären in Berlin und 2012 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

29.01.2013

Metropolis; D 1927; R: Fritz Lang

Metropolis ist ein Stummfilm des deutschen Expressionismus. Er zählt zu den bedeutensten Werken der Filmgeschichte und wurde ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.

15.01.2013

The Social Network; USA 2010, R: David Fincher

David Fincher erzählt die Geschichte eines beispiellosen Aufstiegs mit schnellen Dialogen und Versatzstücken aus Drama, Biopic und Wirtschaftskrimi.

11.12.2012

Le Havre; Fin/D/F 2011; Regie: Aki Kaurismäki

 In seinem Flüchtlingsdrama beschwört der Großmeister die Solidarität der Schwachen untereinander.

27.11.2012

Juha; Fin 1999; R: Aki Kaurismäki

Archaische Dreiecksgeschichte zwischen dem Bauern Juha, seiner Frau Marja und dem Schuft aus der großen Stadt....ohne Worte und ohne Farbe..

13.11.2012

Reihe Kaurismäki: I hired an contract killer; Fin/D/GB 1990; R: A. Kaurismäki

Kaurismäki Reihe: Hommage an den filmnoir um einen Lebensmüden, der auf sich einen Killer ansetzt und sich dann verliebt....

16.10.2012

Bittere Kirschen; D 2011; Regie: Prof. Didi Danquart

Didi Danquart stellt seinen neuen und bisher radikalsten Film wieder persönlich im KoKi vor. Im Mittelpunkt steht Lena (Anna Stieblich), die zur Beerdigung ihrer Mutter wieder in ihre Heimatstadt zurück kehrt. Es beginnt ein magischer Roadmovie.....

02.10.2012

Birdwatchers; Bras./ITA 2009; Regie: M. Bechis

Genveränderte Agrarindustrie in Brasilien treibt die Guarani Indianer in den Selbstmord - oder in den Aufstand...

18.09.2012

Home; F/CH/Bel 2009; Regie: Ursula Meier

vieldeutige Parabel, fantasievoll, skurill und politisch

17.07.2012

Die Beschissenheit der Dinge; Bel 2009; R.: F. v. Groeningen

Wüste Prollkomödie nach einer Vorlage von Dimitri Verhuelst.

03.07.2012

Kleine Tricks; Pol 2009; Regie: A. Jakimowski

...erzählt wie schöne das Leben sein kann, auch wenn man für die richtige Einstellung ein paar kleine Tricks benutzen sollte.

19.06.2012

Der Schmetterling; F 2002; Regie: Philippe Muyl

Romantisches Abenteuer aus Frankreich, das auf liebenswürdige Weise die Generationen versöhnt.

22.05.2012

Reihe 5 x Nachbarschaft: Die Standesbeamtin; CH 2009; Regie: Micha Lewinsk

Erster Film der "Nachbarschafts"-Reihe: Spritzige romatische Komödie voller Lokalkolorit in Schwizzer Dütsch.

08.05.2012

Goethe! ; D 2010; Regie: Philip Stölzl

3. Film der Reihe "junger deutscher Film" über Goethes Jugendjahre

24.04.2012

Vincent will meer; D 2010; Regie: Ralf Huettner

Deutscher Filmpreis 2011, Vincent leidet am Tourette Syndrom und flieht mit der Asche seiner Mutter ans Meer.

20.03.2012

Soul kitchen; D/F 2008; Regie: Fatih Akin

Feel-good movie und Liebeserklärung Fatih Akins an seine Heimatstadt Hamburg.

06.03.2012

Min Dit - Die Kinder von Diyarbakir; D 2009; R.: M. Bezar

Der dritte Film in der Türkei-Reihe: das grausame Vorgegen paramilitärischer Todesschwadrone in Türkisch- Kurdistan und das Schicksal zweier Waisenkinder. 

07.02.2012

Die Fremde; D 2010; Regie: Feo Aladag

Intensive streitbare Studie, die sich mit dem Thema Ehrenmord befasst.

17.01.2012

Türkei-Reihe: BAL-Honig; Tür 2012; Regie S. Kaplanoglu

Goldener Bär 2011 für einen Film voll poetischer Schönheit. Die Geschichte eines Honigsammlers in der anatolischen Bergwelt.