Mitglied werden
Kommunales Kino Oberkirch
menschen.png

Programm

18.09.2026 - 19:45

Heimattage-Open Air: 25 KM/H; D 2028; Konzert und Film am Kirchplatz

Anlässlich der „Heimattage 2026“

Spektakulärer Start der Heimatfilm-Reihe des Kommunalen Kinos ist ein Open-Air-Abend am hinteren Kirchplatz (mit dem Kirchturm als Leinwand) und der spritzigen Komödie „25 km/h“.  Vor der Filmvorführung unterhalten die 7 Musiker der Live-Band Bad Kompagnie das Publikum mit Songs, die für die Ewigkeit gemacht sind - u.a. von Bob Dylan, Lou Reed, Van Morrison oder JJ Cale.

25 km/h ist ein „moderner Heimatfilm“, in dem es um die Auseinandersetzung mit Herkunft, Identität, familiären und emotionalen Wurzeln geht und in dem neben wilden Abenteuern und witzigen Dialogen auch jede Menge Schwarzwälder Lokalkolorit zu sehen sein wird. Drehorte waren u.a. Gengenbach, Gernsbach, die Schwarzwaldhochstraße und andere Ecken unserer engeren Heimat. Ein grandioses Kino-Vergnügen, auch dank der beiden Hauptdarsteller Lars Eidinger und Bjarne Mädel.

Der Abend startet um 19:45 Uhr mit Bad Kompagnie. Filmbeginnist dann gegen 21 Uhr geplant. Der Eintritt zu Konzert und Film ist frei, das KoKi stellt Spendenboxen auf.

29.09.2026 - 20:00

Heimattage: VIEHJUD LEVI; D 1999; R: Didi Danquart

Anlässlich der Heimattage stellt das Kommunale Kino nochmals den preisgekrönten Film von Didi Danquart nach dem Buch von Thomas Strittmatter vor.

1935 lebt der jüdische Viehhändler Levi (Bruno Cathomas) noch im Frieden mit der Schwarzwaldbevölkerung, bis mit einem Bauingenieur aus Berlin (Ulrich Noethen) die „neue Zeit“ des Nationalsozialismus und der antisemitische Terror in die Idylle einbrechen. 

Danquart erzählt mehr über das Damals als viele Dokumentarfilme, aber auch genug über das Heute. Dafür hat er in seinem ersten Spielfilm fürs Kino berückend schöne Bilder des Schwarzwalds gefunden. Die Dialoge sind niemals geschwätzig und treffen punktgenau. Großes Erzählkino!

13.10.2026 - 20:00

Heimattage: SOUND OF HEIMAT; D 2012; R: Arne Birkenstock

Der 3. Film der Reihe Heimatfilme anlässlich der Heimattage 2026: In dem musikalischen Roadmovie Sound of Heimat - Deutschland singt begibt sich der neuseeländische Musiker Hayden Chisholm auf die Spuren der deutschen Volksmusik - auf eine Entdeckungsreise quer durch Deutschland. Als Fremder mit unverstelltem Blick auf die deutsche Kultur und mit offenem Ohr für die Texte und Melodien moderner und traditioneller Musiker trifft er auf eine lebendige Vielfalt regionaler Bräuche und Aktivitäten. Dabei beleuchten die Regisseure Arne Birkenstock und Jan Tengeler in Sound of Heimat - Deutschland singt auch die in Deutschland so weit verbreitete ambivalente Haltung zur Volksmusik und dem eigenen Heimatverständnis. Themen, welche durch die vergangene Ideologisierung und die "Heile Welt" des Musikantenstadls vielerorts in Vergessenheit geraten sind.

03.11.2026 - 20:00

Reihe Heimat: DIE EICHE - MEIN ZUHAUSE; F 2022; R:Charbonniere u. Seydoux

4. und letzter Film der Reihe "Heimatfilme": Der Dokumentarfilm spielt an einer über 200 Jahre alten und 17 Meter hohen Stieleiche im Wald von Sologne. Ein Jahr lang begleitet der Film sowohl den eindrucksvollen Baum als auch seine tierischen Bewohner, die ihre Heimat am und im Baum und in dessen Umgebung finden. Dieser „Mikrokosmos“ hat seine eigene Dramaturgie und braucht deshalb keine Kommentare, sondern wird nur mit Musik unterlegt.

Mit exzeptioneller Kameraarbeit zeigt „Die Eiche – Mein Zuhause“, welche (Arten-)Vielfalt nicht nur in fernen Urwäldern oder an sonstigen exotischen Orten existiert, sondern eben auch in einem vermeintlich-profanen mitteleuropäischen Wald. Nur mit meist dezenter Musikbegleitung lassen die Regisseure 80 Minuten lang nur die Natur wirken, sie zeigen uns, dass nicht nur wir Menschen auf eine sichere Heimstatt angewiesen sind, dass wir aber Verantwortung tragen, auch unseren Mitgeschöpfe die Heimat zu erhalten.

17.11.2026 - 20:00

Reihe Leonie Benesch: HELDIN; D 2024; R: Petra Volpe

Mit zwei Filmen würdigt das Kommunale Kino die Schauspielerin Leonie Benesch (geboren 1991), die eine traumhafte Karriere hatte und schon mit ihrem ersten Film 2007 „Das weiße Band“ Furore machte.

In dem engagierten Drama „Heldin“ zeigt sie als Krankenschwester, wie man im größten Stress mit ernsten Problemen und Schicksalen auf einer Krebsstation umgehen kann. Der Film der Schweizerin Petra Volpe erregte bei der jüngsten Berlinale große Aufmerksamkeit und Beifall auch bei den „echten“ Berufskolleginnen.

01.12.2026 - 20:00

Reihe Leonie Benesch: SEPTEMBER 5; D 2024; R: Tim Fehlbaum

Zweiter Film der Reihe Leonie Benesch: Regisseur Tim Fehlbaum schildert das Attentat auf israelische Sportler bei den olympischen Spielen 1972 in München aus der Perspektive eines amerikanischen Kamerateams und gewinnt diesem Drama neue Aspekte ab: einerseits der atemlose Druck einer Live-Berichterstattung durch die überforderten Sportberichterstatter, andererseits die ethische Frage, was man im „Reality-TV“ zeigen kann, wenn es um Leben und Tod geht. Leonie Benesch ist als Übersetzerin für die Crew mitten im Geschehen. 

15.12.2026 - 20:00

WEIHNACHTEN IN DER SCHUSTERGASSE; NOR 2023; R:

Der jährliche Weihnachtsfilm für die ganze Familie im Kommunalen Kino:

Der gefühlvoll und opulent inszenierte Weihnachtsfilm spielt vor eigentlich wenig romantischer Kulisse kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Stine, ein zehnjähriges Mädchen, flieht aus einem Internat und landet bei einem brummeligen Schuster, der sein Haus nicht mehr verlässt. Als sie schließlich doch entdeckt wird, droht ein dramatisches Ende. Aber weil die Menschen ihr Herz wiederentdecken, wendet sich alles zum Guten….

Der bunte Stil und die detailreiche Retro-Ausstattung erinnern ein wenig an »Paddington«. Jenseits des nostalgischen Augenschmauses aber geht es um gewichtige Themen: Tod, Familie, Zusammenhalt – und darum, über seinen Schatten zu springen. Action gibt es auch und dazu rührende Weihnachtschöre. Die Botschaft lautet, dass man nicht vor lauter kleinem Ärger und dummen Ängsten sein Leben vermasseln sollte. Unerwartet ansprechend, für das Auge wie für das Herz.

Ab 6 Jahre.