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Kommunales Kino Oberkirch
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Programm

19.10.2021 - 20:00

DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT; D 2018; R: Caroline Link, ab 6

Der neunjährige, pummelige Hans-Peter wächst im Ruhrpott Anfang der siebziger Jahre auf. Täglich trainiert er im Krämerladen der Großmutter sein Talent, andere Menschen zum Lachen zu bringen. Auch seine feierwütige Verwandtschaft freut sich über seine Begabung. Getrübt wird die Heiterkeit durch eine Erkrankung der Mutter. Während sein Vater sich keinen Rat weiß, ist Hans-Peter dadurch noch mehr angespornt, sein Talent weiter zu verbessern.

Bevor Hape Kerkeling sich im Fernsehen und die geliebten Comedy-Figuren verwandelt, wächst Hans-Peter (Julius Weckauf) im Ruhrpott auf. Der Junge hat Witz, Energie und ist nie um einen flotten Spruch verlegen. Obwohl das Leben im Ruhpott nicht immer leicht ist, gelingt es dem Jungen, mit seiner genauen Beobachtungsgabe immer wieder zu überraschen und den grauen Alltag der frühen 1970er aufzuheitern. Doch dann erlebt auch er ein schweres Trauma.

26.10.2021 - 20:00

Umweltreihe mit PAuLA u. BUND: DIE WIESE; D 2019; R: Jan Haft

Manche Filme kommen gerade zur richtigen Zeit ins Kino. »Die Wiese – Ein Paradies nebenan« ist so ein Film. Wer besser verstehen will, warum das erfolgreiche bayerische Volksbegehren zum Insektenschutz, das medienwirksam den Schutz der Bienen fordert, aber natürlich alle Insekten meint, weit über Bayern hinaus so wichtig ist, wird um ihn nicht herumkommen. (epd-film)

Ein Paradies »von nebenan« nennt der Autor die Wiese und verweist auf etwas, das scheinbar alltäglich, normal, also gleich nebenan zu finden ist. Aber die sakrale Musik der einführenden Szenen verrät es: Das Biotop Wiese ist mehr – ein Stück Schöpfung, die der Mensch sogar mitgestaltet hat. Und jetzt ist er dabei, es immer rascher zu vernichten. Die Fakten sind bekannt, das Artensterben nimmt auf dramatische Weise zu. Jan Haft, Deutschlands derzeit erfolgreichster Naturfilmer, zeigt uns, was wir verlieren.

 

09.11.2021 - 20:00

ASDTRID; Dän/SWE 2018; R: Permille Fischer Christensen

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die "Schwedin des Jahrhunderts" und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde - im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten.

Berührender Spielfilm über die junge Astrid Lindgren, die mit 18 Jahren ungewollt schwanger wird und ihr Heimatdorf verlassen muss, um in Stockholm ein neues Leben zu beginnen.
Schweden, Anfang des 20. Jahrhunderts. Astrid Lindgren wächst mit ihren jüngeren Geschwistern auf dem Bauernhof ihrer Eltern im ländlichen Vimmerby auf. Obwohl die Eltern streng sind, sind sie auch darauf bedacht, ihre Kinder mit Wärme zu frei denkenden und selbstbewussten Menschen zu erziehen. Und so darf Astrid, als sie 18 ist, in der lokalen Zeitung ein Volontariat beginnen. Doch dann verliebt sich Astrid in den verheirateten Chefredakteur des Blattes – und wird schwanger. Ihre Eltern beschließen, dass es das Beste wäre, wenn Astrid Vimmerby verlässt, um in Stockholm eine Ausbildung als Sekretärin zu absolvieren und ihr Kind zu bekommen. Als ihr Sohn Lasse geboren wird, muss Astrid ihn bei einer Pflegemutter lassen. Doch die Sehnsucht nach ihrem Kind und der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben lassen die junge Frau um beides entschlossen kämpfen.

"ASTRID ist einer der schönsten Filme des Jahres" (Süddeutsche Zeitung)